Snegurotschka soll einen Überseeprinzen heiraten

Das dachten sich zumindest drei böse Waldbewohner: der graue Wolf, die feuerrote K800_IMG_9183Füchsin und Baba Jaga (böse Hexe). Damit wollten sie sich dafür rächen, dass sie zum Mitfeiern nicht eingeladen wurden. Doch dieser Streich ist ihnen nicht gelungen. Das Väterchen Frost hat das verhindert. Dank der Zauberäpfel mit einer Jungbrunnenkraft wurden die Bösewichter wieder brav und gutmütig. Diese theatralische Aufführung gehörte unter Anderem zum Unterhaltungsprogramm des Kinderneujahrsfestes am vergangenen Wochenende im Begegnungszentrum Kinderhaus.

In diesem Jahr öffnete das Haus seine Türen für junge Gäste mit ihren Eltern und Großeltern zum neunten Mal, um gemeinsam das traditionelle russische Jolkafest (Kinderneujahrsfest) zu feiern. Der festlich und liebevoll geschmückte Großraum war am Samstag und Sonntag rammelvoll. Hier fanden jeweils ca. 50 Kinder und 30 Erwachsene aus Münster, Greven, Senden und sogar Hannover Platz.

Zahlreiche Gäste des FestesTraditionell für dieses Fest leuchteten auf Kommando der Kinder die Lichterketten am Tannenbaum auf. Danach wurde in Reigen getanzt und gesungen. Die Winterfee konnte sogar den Schnee herzaubern, sodass die Kinder eine Riesenschneeballschlacht machten. Es wurde viel gescherzt und gelacht.

Tanzen um den Tannenbaum

 

 

Musikgruppe Sonnenblumen

 

 

 

Die Mädchensinggruppe „Sonnenblumen“ veranstaltete mit ihren neu einstudierten Liedern, neuem Tanz und sogar einem Violinenspiel ein richtiges Musikkonzert zu Ehren vom Väterchen Frost.

Die Vorbereitungen auf das Fest begannen bereits Anfang Oktober. Da wurde das Drehbuch geschrieben, musikalische Untermalung ausgesucht, Kostüme, Raum- und Tannenbaumdekorationen angeschafft. Die Hauptorganisatorin des Festes (Lydia Safreider) hat ein gut eingespieltes Team von Darstellerinnen und Darstellern zusammengestellt. Dies sind freiwillige engagierte Mütter und Väter, die genau soviel Spaß am Mitmachen haben wie ihre Kinder selbst. Dank derartiger Feierlichkeiten werden Traditionen und Bräuche an die zweisprachig aufwachsenden Kinder weitergegeben. Das Organisatorenteam dankt dem Begegnungszentrum, der Gebietsmoderation Kinderhaus und dem Familienzentrum Killingstraße für eine tolle Unterstützung.

Julia Draht, Tatjana Varlamova, Miroslav Bezvershuk, Eduard Richter, Lydia Safreider, Irina und Vadim Rosin

 

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