Gelungene Kinderhauser Ferienfreizeit in Nottuln

„Flöhe hüten ist leichter“, sagt eine alte Redensart, die sicher ihre Berechtigung hat – aber Kinder hüten ist auf jeden Fall abwechslungsreicher. Das durften auch die Verantwortlichen der Kinderhauser Pfarrgemeinde St. Marien und St. Josef so erleben, die in Kooperation mit dem Begegnungszentrum Kinderhaus für eine Woche ein Ferienlager für Kinder aus weniger betuchten Familien veranstaltet haben.

28 Kinder und Jugendliche hatten sich mit dem Team um Pfarrer Jan Magunski und Sozialarbeiterin Irina Rosin auf den Weg in die Alte Landschule in Nottuln gemacht. Im Herzen der Baumberge gelegen, bot das Selbstverpflegerhaus eine gute Kulisse für unbeschwerte Tage mit Spielen, Basteln, Partys und Ausflügen wie etwa in das Nottulner Wellenfreibad.
Von Küchenchefin Ülkü Daglar bestens umsorgt, erlebten die kleinen und größeren Feriengäste zwischen sechs und siebzehn trotz der brütenden Hitze die Möglichkeiten einer gemeinsamen Freizeit, bei der auch das Element Wasser nicht zu kurz kam. Von verschiedenen Wettspielen um die beiden aufgebauten Planschbecken bis zu einer ordentlichen Wasserschlacht gab es zahlreiche Abkühlungen, die durch das eine oder andere Eis, aber auch durch erfrischende Morgenrunden und erquickliche Geschichten in der lauen Abendluft unterstützt wurden. Ein Stationslauf, ein Casinoabend, das Chaosspiel, ein gemeinsames Stockbrotbacken oder ein abwechslungsreicher Discoabend ließen Kinderherzen höherschlagen. Während die neun Betreuer Tag und (oft genug auch) Nacht alle Hände voll zu tun hatten, konnten die Mädchen und Jungen, abgesehen von kleineren Blessuren wie dem einen oder anderen Wespenstich, die Zeit vor allem genießen; und eins der Kinder sprach sicherlich für viele, als es den Leiter der Fahrt am letzten Abend in die Hand nahm und fragte: „Können wir nicht noch eine Woche bleiben?“

 

Schulmeisterhaus

 

 

 

 

 

 

 

 

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