Crowdfunding fürs Begegnungszentrum

Wir freuen uns über Unterstützung bei der Sponsoringaktion (Crowdfunding) der Volksbank. Lothar Esser, 2. Vorsitzender des Begegnungszentrums Kinderhaus e.V., hatte zu seinem 75. Geburtstag zu Spenden aufgerufen. Diese und weitere Spenden können hier eingezahlt werden, die Volksbank erhöht dann die Summe!

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„Gitter im Auge“

Khadija Batti zeigt ihre Gemälde im Begegnungszentrum Kinderhaus

„Gitter im Auge“, gibt man diese drei Worte in Google ein, verweist die Suchmaschine auf Seiten, die sich mit dem Sehen beschäftigen, genau gesagt, mit Sehdefekten wie Makula-Degeneration und andere Erkrankungen der Netzhaut. Noch führt kein einziger dieser Links zur Kunst.
„Gitter im Auge“, diesen Titel hat die Malerin Khadija Batti ihrer Gemäldeserie gegeben, die sie zurzeit im Begegnungszentrum Kinderhaus am Sprickmannplatz ausstellt. Augenerkrankungen hatte sie dabei nicht im Sinn. Auf den Titel kam sie, als ein Betrachter sie darauf hinwies, dass er Quadrate in ihren Bildern erkennen könne, die sich im Auge zu einer Art Gitter zusammensetzten.
„Dies ist tatsächlich die einzige und erste Bilderserie, die durch einen Titel entstanden ist“, sagt die Künstlerin. „Der Prozess des Malens wurde durch diesen Titel gestartet, der irgendetwas in meinem Kopf freigesetzt hat. Normalerweise aber male ich so nicht: Ich möchte keine Vorgaben, keinen Druck. Ich muss frei und gelöst sein von äußeren Gegebenheiten.“ – Khadija Battis Künstlerinnenherz schlägt für die abstrakte Malerei.

Thomas Kollmann, Geschäftsführer des Begegnungszentrums Kinderhaus, und die Malerin Khadija Batti vor zwei Gemälden der Künstlerin.
Thomas Kollmann, Geschäftsführer des Begegnungszentrums Kinderhaus, begrüßt die Künstlerin Khadija Batti zu ihrer Ausstellung.

1987 kommt die damals fünfjährige Kurdin mit ihren Eltern aus Syrien nach Münster. Sie wächst in Kinderhaus auf. Schon als Schülerin beginnt sie mit dem Malen, zunächst gegenständlich, realistisch. „Aber das Realistische liegt mir nicht“, sagt sie. Eine Kunstlehrerin ermutigt sie, sich vom Gegenständlichen zu lösen: „Khadija, du hast ein Auge für Farben.“
Am Gymnasium möchte sie einen Leistungskurs Kunst belegen, doch ein solcher wird in ihrem Jahrgang nicht angeboten. Nach der Schule macht sie eine Lehre zur Hotelfachfrau, studiert angewandte Psychologie in den Niederlanden, engagiert sich in der Flüchtlingsarbeit, ist als Dolmetscherin tätig, als Bildungsbegleiterin und zurzeit im Einzelcoaching.
Und die Kunst? – „Damit habe ich nach der Schule aufgehört.“
2016 stirbt ihr Vater. Dieser Schicksalsschlag bringt sie zurück zur Malerei. Das erste Bild komponiert sie aus den Farben des Lieblingspullovers ihres Vaters: Bordeauxrot und Grau. Komponiert ist eigentlich das falsche Wort. Denn, wenn Khadija Batti malt, folgt sie keinen Ordnungs- oder Kompositionsprinzipien. Ihre Malerei ist Gefühls-, keine Kopfsache.
„Ich arbeite wie im Rausch, wie in Trance, intuitiv, stundenlang. Malen ist ein Prozess. Jedes Bild hat seinen Anfang, seine Mittel- und seine Endzeit.“
Sie gibt ihren Werken keine Titel, denn sie möchte den Betrachter nicht beeinflussen. Was der Betrachter in dem jeweiligen Bild sieht, ist allein seine Sache. Khadija Batti vergleicht diesen Vorgang mit dem Lesen aus dem Kaffeesatz am Boden einer ausgetrunkenen Tasse arabischen Mokkas. Gesichter können daraus aufsteigen, Figuren, oder eben Quadrate, die sich zu Gittern formen.

Die Künstlerin Khadija Batti im Schneidersitz vor ihren Gemälden.
Khadija Battis Künstlerinnenherz schlägt für die abstrakte Malerei.

Die Ausstellung „Gitter im Kopf“ mit Gemälden von Khadija Batti kann während der Öffnungszeiten des Begegnungszentrums Kinderhaus am Sprickmannplatz besucht werden. Wir bitten darum, dabei die Corona-Regeln zu beachten.
Das Begegnungszentrum Kinderhaus ist montags bis freitags von 9:00 bis 16:00 Uhr geöffnet.

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Tagesausflug nach Enschede

Bei den jungen Herren, die hier auf den Stufen zur Kirche „Sint-Jacobus de Meerderekerk“ am Alten Markt in Enschede fürs Foto posieren, handelt es sich um die Jungengruppe unseres Jugendsalons, die am Wochenende einen Tagesausflug mit dem Zug in die Niederlande gemacht hat. Auch wenn nicht alle auf dem Foto eine Maske tragen, die Corona-Regeln haben sie bei allem Spaß strikt eingehalten.

Die Jungengruppe des Jugendsalons des Begegnungszentrums Kinderhaus vor der Kirche am Alten Markt in Enschede.
Jungengruppe des Jugendsalons des BGZ Kinderhaus in Enschede.

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Wieder Gottesdienst beim Begegnungszentrum

„Wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.“ (Matthäus 18,20) – Nicht bloß zwei oder drei, nein, 25 kamen und versammelten sich zum ersten katholischen Gottesdienst beim Begegnungszentrum seit Ausbruch des Coronavirus.

Seit heute, 12. August 2020, gibt es bei uns wieder regelmäßig jeden Mittwoch ab 9.00 Uhr einen Gottesdienst der Kirchengemeinde St. Marien und St. Josef.
Wegen der Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus findet die Veranstaltung jedoch nicht im Begegnungszentrum selbst, sondern im Freien davor auf dem Sprickmannplatz statt.

Wir freuen uns auf Ihre rege Teilnahme:
„Kommet zuhauf, …“

25 Menschen kamen am 12. August 2020 zum ersten Gottesdienst beim Begegnungszentrum seit Ausbruch des Coronavirus.
Solange wir den Hygieneabstand wahren, kann uns kein Virus vom Gottesdienst abhalten.
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Preis beim Wettbewerb „Bundespreis Stadtgrün 2020“

Unsere „Grünschleife hat einen Preis gewonnen beim Wettbewerb „Bundespreis Stadtgrün 2020“. Wir freuen uns sehr darüber! Auf der Seite des Bundesminiteriums des Innern, für Bau und Heimat steht dazu folgendes: „Der Bundespreis Stadtgrün zeichnet außergewöhnliches Engagement für urbanes Grün, vielfältige Nutzbarkeit, gestalterische Qualität, innovative Konzepte und integrative Planungsansätze aus. Städte und Gemeinden in Deutschland konnten sich mit ihren Stadtgrün-Projekten bewerben. Planende, Initiativen und andere Stadtgrün-Akteure waren aufgerufen, ihre Projekte gemeinsam mit der Gemeinde einzureichen.“

Die Pressemitteilung der Stadt Münster dazu finden Sie hier:

https://www.muenster.de/stadt/presseservice/pressemeldungen/web/frontend/output/standard/design/standard/page/1/show/1050160

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Es geht weiter!

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Einer, den jeder kennt…

Unter dem Titel:

„Andreas Delbrügge – Helfer und Frohnatur“

Foto: Henning Stoffers

hat Henning Stoffers auf seiner Homepage https://www.sto-ms.de  ein sehr persönliches Portrait von Andreas veröffentlicht:

https://www.sto-ms.de/ganz-pers%C3%B6nlich/andreas-delbr%C3%BCgge/

Lesen lohnt sich!

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Neues zum Thema Wohnen

WN, 05.05.2020

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Selbstverständlich helfen wir auch gerne!

Wir haben uns der Initiative der Wohlfahrtsverbände angeschlossen und helfen bei der Versorgung. Sagen Sie es Ihren Nachbarn weiter und MELDEN SIE SICH GERNE!!!

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10 Jahre Frauengruppe „Quelle“

Seit nunmehr 10 Jahren trifft sich die Frauengruppe „Quelle“ wöchentlich in unseren Räumen. Die russisch-deutschen Frauen sind sehr aktiv, unternehmen viel und schauen sich ihre neue Heimat an. Aber auch bei Vereinsaktivitäten sind sie stets zuverlässig immer mit dabei und packen an. Schön, dass es Sie gibt!

 

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