Protokoll der Jahreshauptversammlung im November 2013

PROTOKOLL der JHV des Vereins Begegnungszentrum Sprickmannstraße e.V. am 28.11.2013

Ort: Begegnungszentrum, Spickmannplatz 7
Beginn: 19.00 Uhr

TOP 1: Begrüßung

Der Vorsitzende Lothar Esser begrüßt alle Anwesenden, insbesondere die Ehrenvorsitzende Frau Ingeborg Mühlig und das Ehrenmitglied Frau Irmgard Schrammen und hält eine kurze Ansprache, es wird der zwei verstorbenen Vereinsmitglieder Bernd Feldhaus und Volkhard Witte gedacht.

TOP 2: Feststellung der Tagesordnung

Er stellt fest, dass zur JHV ordnungsgemäß, d.h. fristgerecht, geladen wurde, bittet um Eintragung in die umlaufende Anwesenheitsliste und fordert die Mitglieder auf, ggfls. Ergänzungen bzw. Anträge zur Festlegung der TO zu machen.

Frau Wagstaff stellt den Antrag, die Abstimmung über die Satzungsänderung zu vertagen, da vor der Mitgliederversammlung dazu zu wenig Informationen vorgelegen hätten. Frau Wagstaff wird darauf hingewiesen, dass zu dieser Frage unter Top 8 Stellung bezogen werden kann…

TOP 3 und 4: Bericht des Vorstands, 25 Jahre BGZ in 2013, Berichte aus den Einrichtungen/Aufgabenfeldern des Vereins (Vorsitzender/Geschäftsführer)

Thomas Kollmann stellt in einem kurzen Abriss die Aktivitäten/Highlights des Vereins in 2013 dar:

    • Russische Weihnacht dieses Jahr an zwei Tagen
    • Einladung der Bewohnerinitiative „Brüningheide“ nach Berlin zur Preisverleihung ‚Soziale Stadt‘
    • Grünschleifenaktionen Schleife und Aufräumaktion wieder sehr erfolgreich, zahlreiche BürgerInnen nahmen teil
    • Lesepatenprojekt hat aktuell 38 Paten, wird von Mühlig-Stiftung unterstützt
    • Vertrauensmietergruppe gratuliert BGZ zum 25-jährigen Jubiläum
    • Plakaterstellung/Großes Haus BGZ mit allen Gruppenangeboten im BGZ
    • Sommerfest des BGZ im Juli sehr gut besucht, auch Parteien hatten Stände
    • Sanierung des Jugendsalons mit neuem Logo erfolgreich abgeschlossen, dadurch Aufwertung der Einrichtung → bei Jugendlichen gut angekommen, Kosten von 2.500,00 € überschaubar; in diesem Zusammenhang äußert Th. Kollmann Kritik an der Verwaltungsvorlage V/0533/2013 bezüglich Bewertung der Jugendhilfeträger in der Brüningheide und des Prüfauftrags eines Umzugs des Jugendsalons in das Atrium: Jugendarbeit muss im gesamten Stadtteil überprüft werden und nicht nur in Brüningheide; Vorgehen des Vereins in diesem Sinne wird von einstimmiger Mehrheit der Mitgliederversammlung per Akklamation befürwortet
    • Hip-Hop-Gruppe wieder sehr aktiv
    • Statistik Kinderhaus besagt, dass Kinderarmut und Arbeitslosigkeit sowie Anzahl der Sozialleistungsempfänger im Vergleich zu anderen „Soziale Stadt-Gebieten“ in NRW weiterhin sehr hoch sind
    • Sanierungsstau in Gebäuden von Hermes besteht immer noch
    • 28 Leiharbeiterwohnungen wurden frei gezogen auf Initiative der Stadt und des BGZ, Hermes musste 160.000,00 € Fehlbelegungsabgabe an die Stadt Münster zahlen, Sozialbindung läuft Ende 2015 aus
    • Wohn-Sieger gutes Beispiel für Fassadensanierung, Sahle/WohnStadtbau positiv
    • Erfolgsprojekt Grünschleife (Bepflanzungsaktion), wofür BGZ 2013 Umweltpreis der Stadt Münster und Sparda-Bank bekommen hat
    • BGZ Mitglied bei Spendenaktion der WN; Förderung zusätzlicher sozialer Projekte
    • Thomas Kollmann wird von Lothar Esser zu seinem 25-jährigen Dienstjubiläum gratuliert

TOP 5: Begrüßung neuer Mitglieder/ Mitgliederstand (Lothar Esser)

Zwei Mitglieder (Bernd Feldhaus und Volkhard Witte) sind verstorben, Gedenkminute.

Die anwesenden Neumitglieder werden begrüßt, Mitgliederzahl vom 28.11.2013 insg. 139

Personen

TOP 6: Jahresabschluss 2012

a) Kassenbericht 2012

Rita Witte benennt kurz den derzeitigen Kontostand vom 27.11.2013 (3.462,98 Euro) und stellt fest, dass das angestrebte Ziel, jeweils am Jahresende eine schwarze Null zu erreichen, bereits ebenfalls am Ende 2012 (1.275,18 Euro am 31.12.2012) realisiert werden konnte.

b) Bericht der Kassenprüfer (Franz Brocks und Hubert Kruppa)

Formal: regelmäßige Vorkontierung, Kontennachweise über Gewinn- und Verlustrechnung und Bilanz i.O.

Inhaltlich: Drei Ordner zur Buchhaltung von Steuerbüro geprüft: Angaben stimmen mit Nachweisen überein, neues Konto wurde für Eingang von Gerichtsgebühren aus Bußgeldern angelegt

Kritik: bei einem Taxibeleg fehlt Angabe Anlass der Fahrt, Kassenbelege tw. nicht dokumentenecht (Kopien), da Originale bei Abrechnungsträgern

Fazit: Keine Beanstandungen bis auf die o.g. Kleinigkeiten

c) Aussprache:

Die Kassenprüfer beantragen die Entlastung des Vorstandes.

d) Entlastung des Vorstands:

Der Vorstand wird bei 10 Enthaltungen einstimmig entlastet.

TOP 7: Wahlen

a) Die ursprünglich vorgesehene Nachwahl eines Vorstandsmitglieds für den Jugendsalon entfällt, da sich Ilghar nur für 1-2 Monate im Jahr in Rostock aufhalten wird und die Restzeit in Münster verbringt. Er kann dabei seiner Aufgabe im Vorstand dennoch nachkommen.

b) Nachwahl eines Kassenprüfers:

Wegen Rückgabe des Kassenprüfungsauftrags seitens des Kassenprüfers Philippski wird Hubert Kruppa bei einer Enthaltung zu dessen Nachfolger gewählt.

TOP 8: Trägerwechsel zur AWO (Lothar Esser)

Vorteile:

1. Geringerer Beitrag (statt 1.200,00 € an Paritätischen jetzt nur 240,00 € an AWO-Dachverband)

2. AWO bekannt, BGZ auch schon vorher Mitglied

3. AWO Nord ist tw. heimatlos und würde gerne einen Treffpunkt bekommen

4. keine Veränderung der eigenen Vereinsziele

5. sehr gute Fachberatung für die Bereiche Jugendarbeit und Migration seitens des AWO-Bezirks

6. AWO inhaltlich gut aufgestellt

Aussprache:

Frau Schrammen kritisiert, dass man nun wieder in den AWO-Dachverband eintreten wolle, obwohl man doch vor 2000 tw. schlechte Erfahrungen mit der AWO gemacht hätte.

Anmerkung von Herrn Philippski: AWO ist SPD-lastig und daher steht Unabhängigkeit des BGZ in Frage;

Erwiderung Lothar Esser: Jeder Träger braucht Dachverband und durch den Status „korporatives Mitglied“ bleibe Unabhängigkeit des BGZ bestehen, da das BGZ nicht Teil der AWO sei.

Anmerkung von Frau Wagstaff: BGZ sollte unabhängig sein. Weiter stelle sich Frage der wirtschaftlichen Stellung der AWO, die ja schon einmal fast pleite gewesen sei.

Erwiderung von Lothar Esser: Der Förderverein BGZ hätte damals die Kosten für die Anmietung der Einrichtung am Sprickmannplatz allein nicht tragen können und sei damals auf die AWO als Geldgeberin angewiesen gewesen. Heute bestehe keinerlei finanzielle Abhängigkeit von der AWO, keine Weisungsbefugnis seitens der AWO o.ä. Allein § 11 der Satzung des Vereins BGZ (Vereinsvermögen im Falle der Auflösung) bedürfe der Änderung.

TOP 9: Abstimmung über Satzungsänderung in § 11 der Satzung

Bei 3 Gegenstimmen und 3 Enthaltungen wird die Satzungsänderung zum Trägerwechsel als Korporatives Mitglied zur AWO mehrheitlich angenommen.

TOP 10: Verschiedenes

Versuch eines persönlichen Statements von Neumitglied Peter Theuß zu einem internen Vorfall zwischen ihm und einem hauptamtlichen Mitarbeiter des BGZ: Thomas Kollmann stellt daraufhin GO-Antrag zur Beendigung der Tagesordnung: Annahme bei 2 Enthaltungen, womit die Sitzung beendet wird. Herrn Theuß wird angeraten, den Konfliktpunkt im Vorstand vorzubringen, da eine öffentliche Mitgliederversammlung schon aus rechtlichen Gründen nicht der geeignete Rahmen für persönliche, namentliche Vorwürfe ist.

Ende der Jahreshauptversammlung: 21.00 Uhr. Zu einem Imbiss wird in die Räume des Atrium eingeladen.

Protokollant: Dirk Guddorf, Schriftführer

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